Dienstag, 19. April 2016

Neuer Stall Teil 2!

AAAaaaber jetzt! Meine Mädels sind seit 1 Woche in ihrem neuen Domizil! Der Umzug wollte gut vorbereitet sein. Doch von Anfang an!

Tipps zum Umstallen:


  • Bevor ich meine Mädeln über Nacht in den neuen Stall schmiss, hab ich sie Tage vorher schon mit feinem Futter gelockt. Und zwar in den neuen Stall. Somit haben die Damen sich die neue Bleibe gleich mal mit was Leckerem verknüpft. Am Tag davor gingen sie tagsüber schon von selbst rein, um nachzusehen, ob da nicht wieder was Tolles zum Futtern drinnen ist! Sympathietest bestanden. CHECK!
  • In die neuen Nestchen gut sichtbar ein Ei (Gips oder echtes) reinlegen. Da haben die Damen gleich den Konnex: „Ah, dorthin darf ich liefern!“ (Pssst: ich hab das verschwitzt und hatte am ersten Tag die Eierchen in der Außenhütte…hihi).
  • An DEM Abend habe ich am Nachmittag schon die Stieg zum alten Stall abgebaut und den Eingang ganz brutal mit einem Fleckerlteppich optisch verbarrikadiert, damit die Damen gleich schnallen, da ist jetzt was gaaaanz anders.


Operation Schlafplatzwechsel: Gewartet, bis die Damen ganz verdutzt vor dem alten Stall standen und das Nachbarshuhn beobachtet, wann es schlafen geht. Dann flux meine Omlet gepackt und ab in den neuen Stall, der schon fest verschlossen und abgedunkelt war. Dann Happy geholt und dazugesetzt. Ich selbst blieb auch drinnen und hab nochmals ein Schlüsselchen mit Leckereien herumgereicht (wenn der Schnabel voll ist, dann hat man keine Zeit zum verängstigt sein ;))

Nach 2 min haben die Damen sich die Hälse nicht mehr in alle Richtungen verrenkt und sind brav auf die Stange gehüpft, um sich dort nieder zu lassen. Leises Gegurre gemischt mit Federputzen war dann die nächsten 5 min angesagt und nachdem sie friedlich vor sich hin glucksten, ging ich dann einfach raus und wünschte ihnen eine gute Nacht. DAS WARS!

Gott, ich glaube ich war nervöser als meine Ladies…

Nächster Morgen: Ich mit Ballettsprung aus dem Bett, Hose über A%&$ und ab zum neuen Stall. Meine Damen saßen noch verschlafen auf der Stange und ich brachte wieder leckeres Futter. Den Durchgang öffnend, verließ ich die Beiden, um aus der Küche zu spechtln (für DE: zu beobachten), ob sie denn den Stall verlassen würden. Und siehe da: nach verspeisen der Mahlzeit hüpften die Damen schon im Garten herum! SO SOLL ES SEIN! ♥ Ich erleichtert und glücklich!

Neues Sitzstangerl in Orpidimension
Provisorische Klappe, bis das Aludingens kommt.
Mein Versäumnis, die Ladies aufzuklären, wo die neue Lieferstation ist... ;)
hi hi... Freiluftlegen
Ich musste ihnen zwar am zweiten Abend nochmals den Weg zeigen, doch sie hüpften ganz selbstverständlich auf die Stange und gleich in Chillposition. Somit war der alte Stall passé!
Natürlich beobachte ich sie weiter und versuche den Stresslevel so gering wie möglich für sie zu halten. Doch ich glaube, das bisschen Vorbereitung hat sich ausgezahlt.


Ich wünsche euch einen schönen Dienstag und eine Menge Sonnenstrahlen und verabschiede mich mit der entspannten Haltung meiner Dickies...


Das Berggehöf ♥

Mittwoch, 13. April 2016

Rheum rhabarbarum – Gemeiner Rhabarber

Liveübertrag aus Wikipedia: „Der Name Rheum rhabarbarum stammt vom mittellateinischen Wort rheu barbarum in der Bedeutung einer fremdländischen Wurzel: rheum für Wurzel und barbarus für ausländisch, fremd. Das deutsche Wort Barbar hat mithin denselben griechischen Ursprung wie die Pflanzenbezeichnung Rhabarber.“
 
  


Genug gelernt, wir kreuzen die Kochklingen! Äh… oder Stiele!


Reichliche Ernte, ich weiß!!! J Doch genug für uns beide, verarbeitet zu einem kleinen Kompöttchen. Anleitung von Schwiema aus Schramriver, Originalrezept, damit nix schiefgehen kann, im Schnelldurchlauf:

Man (ich) nehme:
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 1 kleinen Apfel (nicht am Foto da Spontaneinfall)
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 Messerspitze gemahlenen Nelken (oder 5 ganze)
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 250 ml Wasser
  • Und nach Belieben Kandiszucker zum Süßen


Ran ans Werk: Rhabarber vom Stock DREHEN (besser als schneiden, da sonst die Schnittstelle anfaulen kann) und schälen. Dazu einfach mit der Messerkante oben ansetzten und die Fasern „runterreißen“.  


Die nackigen Stiele in nicht zu kleine Würfel schneiden. Apfel schälen und zu kleine Spalten schnitzen.



Bis auf die Rhabarberstückchen alles in ein Töpfchen geben und kurz aufkochen lassen, damit sich die die Gewürze besser entfalten können. Und zu guter Letzt den gemeinen Rhabarber 3-5 min leicht mitköcheln lassen.


AUFPASSEN, dass er nicht zu weich wird, bzw. zu stark kocht, da er sonst auseinanderfällt. Dazu Schwiemus Tipp:  Sich die Zeit nehmen und mit einer Gabel kontrollieren, wenn es so weit ist. Simpel, aber effektiv! :)
So, mein erstes gelungenes Rheum rhabarbarum-Kompott war soooo gut, dass ich nicht mal ein Foto meines Erfolges machen konnte! Alles in Blitzeseile weggeschmaust! Man kann ihn zu Milchreis, zu Kaiserschmarrn, zu Gries Auflauf, zu ALLEM reichen! Ich hab mir damit meinen Striezel getunkt und mein zufriedener Gatte schlürfte ihn pur!


Später saß ich dann noch in meinem Lieblingssessel und entspannte – bei einer Dillgurke – wobei meine Ladies ganz relaxt neben mir die Schneckenschalen verspeisten. Da hatte ich kurz einen Schreckmoment, dass sich meine Happy aufgespießt hatte auf einem alten Schilfstiehl! Doch alles nur ein Fall der Perspektive, wie so manches im Leben…






Somit, raus ins Gemüsebeet und ab mit den Stielen! ;)

Die Berghöfler

Dienstag, 5. April 2016

Pilzliebhaber im 7ten Himmel!

Als Kind bin ich mit meinem Vater immer um 5 Uhr früh aufgestanden und in den Wald gefahren, Pilze sammeln! Ich lag seit 20:00 wach im Bett, um es jaaa nicht zu verpassen!!! Und wer dann den ersten gefunden hatte, war der Champi(g)non! Pssst: ich hab meist gewonnen! War ja auch näher am Boden dran ;)

Ähm, wie schon berichtet, hab ich ja zwei so lustige Anzuchtbecken für weiße und braune Champignons ergattert. Hier die Fortsetzung und meine kulinarische Reise mit ihnen.

ACHTUNG AN ALLE, DIE KEINE PILZE MÖGEN! JETZT WIRD MYZELISCH!


Geerntet war es ne ganze Menge. Man muss schnell sein, denn die Dinger sprießen  wie Schwammerl aus den Boden! *sorry,musstesein* Nein, ernsthaft! Aber auch wenn die Köpfchen schon leicht tellerförmig sind, sind sie geschmacklich genauso wie die kleinen runden. Ich nehme an, dass sie sich in dieser kugeligen Form einfach für die Händler besser transportieren lassen.



Also, abgeputzt, entstängelt und rein in die heiße Pfanne für sagen wir 6 min. Parallel dazu Gnocchi gekocht und das Ganze dann mit Butter, ner Prise Salz und den Pilzchen angerichtet…. mmmhh…. ich sabbere...



Und wie ich so dahingustiniere, entschwinden meine Gedanken auf eine zeitliche Reise zu meiner Lieblingssendung als Kind … AAAA  AAAEEEI O U OOOOOO ooooo AAAEEII…..


Somit lasst eurer Phantasie freien Lauf...

Die Bergalice... ♥

Montag, 4. April 2016

Das Wochenende und die neue Zeit!

Ich habs d r i n g e n d s t nötig gehabt, das Wochenende. Hab SA und SO eine wichtige Prüfung positiv abgeschlossen und darf nun entspannen! J Gott, in meinem Alter sollte man sich nicht mehr ausbilden… ;)

Doch Samstag hab ich bei dem Traumwetter gleich mal für meinen ersten ernsthaften Spaziergang genutzt und bin extra ein Umwegerl gegangen, um an dem schönsten Garten neben der Traisen vorbei zu spazieren. Unserem deutschen Auswanderer in der Domstadt wird das Plätzchen sicherlich bekannt vorkommen (ein Stückchen Heimat in Wort und Bild)!
Ich schweige und (ich hoffe) ihr genießt mit mir…











Mein Lieblingshobby ist bekannter Weise das Sammeln und Suchen. Stichwort Flohmarkt, Klee, Pilze, Steine… J Steine und sonstiges Naturzeug werden von mir gerne in künstlerische Werke verarbeitet, da kann ich Stunden mit verbringen. Ich weiß auch, wovon das kommt: Das hab ich sicherlich von meiner Mum, die immer schon aus Alltagsgegenständen tolle Dinge gezaubert hat. ZB. das rote Wachs von dem Käse (Babybel oder Geheimratskäse) zu kleinen Äpfel und Birnen geformt. Für uns Kids war das immer Magiiiiie! Und somit streif ich durch Wald und Flur und bin immer auf der Suche nach was Bastelbarem…

Tipps vom Profi: Suchgebiete:
Ufer von Bächen: 1A!
Sämtliche Gärten: Spitzenmäßiges Terrain !
Hier ein spätösterliches Beispiel vom vorigen Wochenende:


Ich entschuldige mit für meinen Finger... :)

Zu guter Letzt eine Mini-Liste an Dingen für den April, da ich ja jetzt zeitbefreit bin und richtig Bock hab:
  1. Stall muss zur Vollendung gebracht werden
  2. 1 Grillerei absolvieren
  3. Gemüsegarten bepflanzen


Dat reicht erstmal. Nicht, dass ich mich noch überanstrenge ;))! Was habt ihr so vor bei dem Anflug an Traumwetter…?

Das Berghöflein

Mittwoch, 30. März 2016

Frischer Wind, frischer Stall! Teil 1

Die Temperaturen steigen und die Motivation auch! Grad bei meinem Mann. ALLES aus Holz wird neu geplant, verbaut, geschlichtet und umgemodelt. NICHTS ist sicher vor ihm und somit habe ich das Glück, dass mein größerer Stall schneller Realität wird als angenommen. Doch VOR der Umsetzung kommt die PLANUNG! TaTAAAAAAA!



Das Zirberl (mein bisheriges Gartenhäuschen) mit einem Grundformat von 2 x 2 m wird zum neuen Refugium der Ladies! Der Rest ist schlicht gehalten: Kotbrett mit Stange, kuschelige Nestchen darunter, noch die Futter- und Wasserstelle und FÖRTIIIISCH! Außen kommt noch eine zusätzliche überdachte Fläche für den Winter hinzu.

Nach einem Jahr Körndlstreuer-Dasein hab ich schon meine Erfahrungen sammeln dürfen. Leider nicht alle schöner Natur. Eine davon ist leider das Kranksein der Federbälle. Jaaa, jeder hat gesagt: “Mach nen Stall zum Reingehen. Da kannst du besser putzen!“ Hm, das Putzen hat   s u p e r  funktioniert, doch die Gesundpflege der Ladies war durch die Lucke echt anstrengend.

Außerdem hat sich das Berghoffräulein die Sache „verschiedene Hühnchen“ romantischer vorgestellt. Viele bunte Gesellen, die friedlich durch den Garten streifen… mhm… ganz so relaxed sind dann meine Dickies nicht, wenn sich wer Neuer anmeldet. Gehacke, Gekratze und Feindlichkeit konnten sie sich auch nach Wochen nicht abgewöhnen, deswegen mehr Platz -> mehr Frieden! So der Plan… wir sind ja in der Planungsphase… nicht wahr… Plan und so… mal sehen, was draus wird. :D

Genug geschwaffelt – es ging ans Werk:

Ausgeräumt sieht das Dingens viel größer aus!

Schöner Kalkanstrich darf nicht fehlen...

Ein Kotbrett in Orpington-Größe gibt es nicht fertig!

So, noch keine Sitzstange, doch das Nestchen is schon da...
Noch die Aussicht der Ladies checken - CHECK!

Ich hoffe, dass wir spätestens übernächste  Woche fertig sind und dass ich dann gleichzeitig eine Zusage für neue Hühner habe: Brahma Mixe… denn sonst fühlen sich meine so allein in dem neuen Ei House! :D

Der Auslauf wird ebenfalls umgemodelt und wird zur Hühnercity mutieren. Es wurde schon fest gegraben und da dürfen meine Wurmexperten natürlich auch nicht fehlen… tz tz tz…

Ui... Wurmpolizei!

Zufriedener Gesichtsausdruck nach der Eiweißdiät (Dreckspatzen)

Das einzige, wovor ich noch Angst habe, ist die Umsiedlung selbst. Ich werde es in der Nacht machen, doch sie werden wahrscheinlich schon etwas irritiert im Garten zum alten Stall laufen und wehmütig suddern (für DE: meckern). Den alten müssen wir somit noch „verstecken“ oder wegbeamen… keine Ahnung. Vielen lieben Dank an meinen arbeitswütigen Mann! ♥♥♥ Mist, jetzt muss ich das Logo ändern… hm.

Einen freudigen Gruß vom Berggehöf!

Samstag, 26. März 2016

Osterhasi

Auch am Berggehöf darf der Osterhase als Deko natürlich nicht fehlen. Deswegen der Versuch der Bastelei, um diesen kleinen aber feinen Strauss zu behängen.




Gott sei dank erfolgte schon einen wunderschöne Dekoration durch das Können meiner Mutzn, die es einfach drauf hat!


Danke Mum! Das Häschen ist noch etwas scheu... ;D

Scheinbar hab ich das Frimmel-Gen meiner Mutter nicht geerbt, da sich Folgendes abspielte: 

Ich versuchte mein Glück mit einem einfach Drahthasen, da ich von Fr. Fridas Drahtohrhäschen so begeistert war und Pinter mir natürlich auch schon die Sinne verostert hat.

Folgende Fehler in der folgenden Umsetzung:

1) Überschätzung des Könnens -> Besser gesagt, Unterschätzung des Endproduktes... Gott, bin i patschert (für DE: unfähig schusselig)! Ergo: mittelschwerer Verlust an Egomasse.

2) Kein richtiges Werkzeug -> Zange? Brauch ik nik! Was zur Folge hatte, dass sich die Drahtenden regelmässig ins Fingerküppchen bohrten... Ergo: 1,5 Monate verkürzte Lebenszeit durch angehende Blutvergiftung.

3) Zu dünner Draht -> bei jedem Lufthauch eine neue Richtung, in die sich der Draht windete. Ergo: 2 Punkte weniger fürs Karma durch impulsives Ärgern.

4) Geduldsfaden nicht vorhanden -> Das besinnliche Basteln glich einem Tabularasa an Verfluchungen durch Nichterreichung des gewünschten Zieles. Ergo: Kamillenteevergiftung durch exzessive Beruhigungsversuche.

Tja, ich nur froh, dass ich noch meine zwei Tupferl-Ostereier von vorigem Jahr hatte und hoffe auf milde Beurteilung Eurerseits.

Hier das Osterhäschen der Bastelschlacht!


Ja, das ist er!


Das Tupfen ist sehr meditativ... Entspannung pur!

Dieser Geselle strahlt einfach. :D


i-Tüpflerei zum Zweiten!

Ich wünsche allen ein tolles Osterfest und schöne Stunden mit den Lieben!



Die Berghöfler! 

Freitag, 25. März 2016

So a Schwammerl...

Am Montag striff ich durch den heimischen Supermarkt und erblicke zwei entzückende Eimer mit weißen und braunen Kugeldingsbumserln druf. 1 Stück = 3,99 Euronen.

Hm, dachte sichs Berghoferl:“ Des probier i jetzt moi aus“! Nicht, dass ich die Champignonzucht nicht schon mal erfolglos probierte, weil mir der Kisterl mit der Anzucht einfach unter den Fingern weggetrocknet ist… ;D Doch ich habe schon ~ 8 Ocken für Blöderes ausgegeben. Und seht selbst:

Gestern frisch geerntet

Ich bedaure, dass ich nicht am Montag schon ein Foto gemacht habe, da das Wachstum UNGLAUBLICH ist! Montag gekauft und mini, so ca. 5-10 mm groß, Dienstag schon ok und gestern ERNTE!!!

 
Dienstag
Mittwoch - ERNTE

Man muss nichts weiter tun, als auf dieses Küberl täglich Wasser sprühen. Dann abernten und dann in den Keller/Garage (bis max. < 16°C) stellen. Dann geht’s wieder von vorne los: Zimmertemperatur ohne Sonne (bei mir Abstellraum) und täglich sprühen -> dann abernten und wieder retour in den Keller/Garage. Das geht angeblich 3 x! J

So, und jetzt die wichtige Frage: Wie schmeckt denn so ein selbst gezogener Pilz aus der Speisekammer (Gott, klingt irgendwie ecklig…).


Ich kann nur sagen: 1A! Der geerntete Rest – immerhin ein ganzes Tegerl voll – wird heute verkocht zu gebratene Champignons mit Rührei a la Berghofleur!

Für Kinder sicher ein HEIDEN Spaß und für Erwachsene umso mehr! UND: Es funktioniert auch mit ohne Grünen Daumen J)) Spiiiitze!

Sprießende Grüße vom Berggehöf
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